Posted by on 10. Juni 2020

Ein langjähriger Investitionsstau wird aufgelöst: In den nächsten Jahren sollen 8,15 Millionen in das Lübecker Behnhaus in der Königstraße gesteckt werden. Der Bund hatte bereits 2016 eine Beteiligung zugesagt, musste die Mittel allerdings wegen Zeitverzugs bei der Hansestadt Lübeck zurückfordern. Eine erneute Initiative hatte Erfolg, der Bund fördert die Sanierung nun erneut mit 277.000 Euro aus dem Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“. Dies teilt die Bundestagsabgeordnete für Lübeck und das nordwestliche Herzogtum Lauenburg Prof. Dr. Claudia Schmidtke (CDU) am Mittwoch mit:

„Ich danke der Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters, dass sie die Mittel aus ihrem Kulturetat zur Verfügung stellt. Das Behnhaus ist ein herausragendes Beispiel für klassizistische Bürgerarchitektur und beinhaltet mit der Galerie für Kunst des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne mit ihren Werken u.a. von Caspar David Friedrich, Edvard Munch und Max Liebermann seit vielen Jahren einen Besuchermagneten auf der Altstadtinsel. Im Zusammenspiel mit dem Drägerhaus, den anschließenden Bürgergärten und der Overbeck-Gesellschaft ist das Behnhaus ein kulturelles Schwergewicht im Norden.

Ich freue mich sehr über die erneute Bereitschaft des Bundes, der Hansestadt Lübeck bei der Bewältigung der Lasten durch ihre kulturell wertvollen Bauten beizustehen. Wir machen damit auch erneut deutlich: Lübeck verfügt über viele Bauten und Einrichtungen mit nationalem Rang, das Behnhaus ist eines davon. Ich wünsche dem Haus eine gute Zukunft und viele Besucherinnen und Besucher, die im einmaligen Ambiente des dänischen Architekten Joseph Christian Lillie bürgerliche Wohnkultur und Weltklasse-Kunst gleichermaßen erleben können.“

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