Posted by on 4. Juni 2019

Der von Lübecker Medizinstudierenden gegründete Verein Future E.D.M. ist Preisträger des renommierten Bundespreises „Start Social“. E.D.M. steht für Enfants Défavorisés et Malades; Future E.D.M. engagiert sich also für die Zukunft benachteiligter und kranker Kinder. Lübecks Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Claudia Schmidtke gratulierte heute in Berlin den Vorsitzenden Elena Spall und Claudia Lanzer zur Verleihung des Preises, den sie zuvor aus der Hand von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Empfang genommen haben.

„Future E.D.M. ist ein hervorragendes Beispiel für das soziale Engagement junger Menschen im Sinne einer gerechten und nachhaltigen Welt. Es ist beeindruckend, wie die jungen Menschen ihre soziale Verantwortung neben dem zeitaufreibenden und fordernden Studium wahrnehmen. Dafür haben sie diesen Preis mehr als verdient. Ich werde wie bisher dafür werben, dass sie auch künftig auf die finanzielle Förderung aus Wirtschaft und Politik bauen können“, so Prof. Dr. Claudia Schmidtke, die ebenfalls stellv. Mitglied im Unterausschuss Globale Gesundheit des Deutschen Bundestages und Schirmherrin des Projektes ist.

Von Lübeck aus engagieren sich die Studierenden für gesundheitliche Aufklärung und einen verbesserten Zugang zu Bildung für Kinder im westafrikanischen Senegal. Ein aktuelles Projekt stellt die Ausbildung von Gesundheitsbotschaftern dar: Seit April konnten mit 24.000 Euro Spendengeldern (u.a. vom Lübecker Unternehmen Dräger) weitere 200 junge Senegalesen nach Standards von US-AID und UNICEF ausgebildet werden, um auf Augenhöhe und in Landessprache insbesondere sexuelle Aufklärung zu leisten.

„Wir freuen uns sehr über den Preis und die zusätzliche Aufmerksamkeit für unsere Projekte. Von der Beratung durch unsere Coaches von Start Social, Marlies Jöllenbeck und Mattis Hartwig, konnten wir sehr profitieren.“, so Elena Spall.

Prof. Dr. Claudia Schmidtke nutzte die Gelegenheit der Preisverleihung, um die beiden Vorsitzenden von Future E.D.M. mit dem Botschafter der Republik Senegal in der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Cheikh Tidiane Sall, zusammenzubringen. Spall: „Das Gespräch mit dem Botschafter hat uns zuversichtlich gestimmt, dass wir weitere Kontakte auf politischer Ebene im Senegal knüpfen können, die unsere Arbeit erleichtern. Wir haben schließlich noch viel vor.“

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