Posted by on 28. November 2018

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung beschlossen. Die CDU/CSU-Bundestagsabgeordnete und Berichterstatterin ihrer Fraktion für Gesundheitsforschung im Gesundheitsausschuss Prof. Dr. Claudia Schmidtke begrüßt das Ergebnis:

„Die Bundesregierung hat drei Handlungsfelder identifiziert, in denen wir als Politik aktiv werden müssen: Globale Prävention von Epidemien und Volkskrankheiten, die Förderung von Innovationskonzepten wie der personalisierten Medizin, sowie die Stärkung des Forschungsstandortes Deutschland, um diese Ziele zu erreichen.

Es wird höchste Zeit, dass effektive, vernetzte und exzellente Gesundheitsforschung durch ein konzertiertes Vorgehen sichergestellt wird. Auf dem Weg zur Schaffung einer digitalen Forschungsinfrastruktur hat sich insbesondere die mangelnde Verknüpfung von Forschung und Versorgung als Hemmschuh erwiesen. Das gilt auch für die handelnden Personen aus Selbstverwaltung, klinischer Forschung, Gesundheitswirtschaft, den Bundesländern mit ihrer Hochschulmedizin, der Gesundheitspolitik auf der einen und der Forschungspolitik auf der anderen Seite, die ihren verengten Blick auf den jeweils eigenen Bereich aufgeben müssen. Ich werbe für ein neues Miteinander für Innovation im Gesundheitswesen.

Um bei den rasanten Entwicklungen in der Gesundheitsforschung mithalten zu können, muss Deutschland auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Daten aus Studien, Biobanken oder Registern für Forschung und Versorgung gleichermaßen zugänglich sind. Dabei muss unser hoher Anspruch an die informationelle Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten Maßstab unseres Handelns bleiben. So ist auch eine intensive Forschung an den technischen Möglichkeiten von Einwilligung, Anonymisierung und Pseudonymisierung von Daten insbesondere im Gesundheitsbereich eine unverzichtbare Grundlage der Arbeit der nächsten Jahre. Ein wesentlicher Baustein ist hierbei die forschungskompatible elektronische Patientenakte. Die Bundesregierung sagt zu, diese bis 2025 flächendeckend bereitzustellen.“

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