Posted by on 24. August 2018

Zum Vorschlag des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Georg Nüßlein in Richtung einer Widerspruchslösung bei der Organspende erklärt die Lübecker Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Prof. Dr. Claudia Schmidtke:

„Ich spüre, dass das Problembewusstsein beim Thema Organspende gestiegen ist. Für tausende Menschen auf den Wartelisten ist das ein wichtiges Signal dafür, dass die Politik sie nicht allein lässt. Der Vorschlag meines Kollegen Dr. Georg Nüßlein, eine doppelte Widerspruchslösung anzustreben, öffnet Raum für eine Debatte um den ethischen Wert der Transplantationsmedizin in Deutschland. Der niedrige Stand an Organspenden in Deutschland führt auch dazu, dass wir auf diesem wichtigen Feld absehbar auf eine schlechtere Versorgungsqualität zusteuern, als dies in anderen Ländern der Fall ist.

Ich setze mich daher seit meinem Einzug in den Bundestag intensiv dafür ein, die Zahl an Organspendern zu erhöhen und freue mich darauf, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsausschuss und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einen tragfähigen Vorschlag zu erarbeiten, der viele Leben in unserem Land retten wird.“

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